PV-Systeme
Die Umwandlung von Licht in elektrische Energie passiert auf einer Solarzelle. Sie besteht aus einem "dotierten" Halbleiter (Silizium), der unter Zufuhr von Licht elektrisch leitfähig wird. Mehrere zusammengeschaltete Solarzellen bilden ein Solarmodul. In konventionellen Solarmodulen werden zur Zeit unterschiedliche Zelltypen eingebaut, die sich durch den erreichbaren Wirkungsgrad (η) unterscheiden:
| Zelletyp |
Modul-wirkungsgrad η
(Serien-Produktion)
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Bemerkungen |
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Siliziummonokristallin
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12-16% |
Die größten Vorteile: hohe Wirkungsgrade und Langlebigkeit. Traditionelle Module, die auf absehbare Zeit am Modulmarkt vorherrschen werden. |
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Hochleistungszellen
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18-20 % |
Die höhsten Wirkungsgrade dank hoher spektraler Emfindlichkeit durch eine spezielle Dotierung und eine hohe Siliziumqualität. |
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Siliziumpolykristallin
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12-14% |
Ähnlich wie Si-mono. Traditionelle Module, die auf absehbare Zeit am Modulmarkt vorherrschen werden. |
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kristallines Dünnschichtsilizium
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bis 7,9% |
50 % geringerer Verbrauch von Silizium als bei kristallinen Zellen |
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amorphes Silizium
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bis 7,5% |
Vorteile: grossflächige Herstellung direkt auf Glas, monolithischer Aufbau, sehr gut geeignet für die Fassadenanlagen und die semitransparente Verglasungen.
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| mikromorphes Silizium |
bis 9% |
Diese Technologie kombiniert die Vorteile der amorphen Technologie mit den Vorteilen der traditionellen Wafer-basierenden Technologie, namentlich Unempfindlichkeit, Langlebigkeit und gute Wirkungsgrade
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| Kupfer-Indium-Diselenid, CIS |
11% |
höhste Wirkungsgrade unter den Dünnschicht-Modulen
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| Cadmium-Tellurid, CdTe |
9% |
kostengünstige Dünnschicht-Alternative
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Umweltrelevanz:
- Eine PV-Anlage mit 1 MWp Leistung spart jährlich ca. 600 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe.
- Nach einer Lebensdauer von über 25 Jahren können die wesentlichen Bestandteile eines Solarmoduls - Glas, Aluminium und Silizium - wieder verwertet werden
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